Nach einer kurzen Reise auf unserem Surfbrettern durch die Datenbank des Internets, gelangten wir an einen Strand. Das Wetter war stürmisch und regnerisch. Obwohl es so kalt war, wollten einige Jungs schwimmen gehen, doch wir beschlossen, erst das Land zu erkunden. Während wir uns kurz ausruhten, kamen zwei seltsam gekleidete Wanderer vorbei, die sich auf Englisch unterhielten. Barbara, die ihre Englischkenntnisse ausprobieren wollte, fragte die Männer  auf englisch:

"Guten Tag, meine Herren. Könnten Sie uns sagen, wo wir uns hier befinden und welches Jahr wir schreiben?"

Die Männer schauten ein wenig verdutzt und sagten dann:

"Wir schreiben das Jahr 1899. Nicht weit entfernt von hier liegt Lewes, ein kleines Dorf." Wir bedankten uns und stiegen auf unsere Surfbretter, um in das genannte Dorf zu gelangen.

Als wir in Lewes ankamen, waren alle so hungrig, dass wir in einen Pub gingen. An einem Tisch saßen zwei Männer, die Schach spielten. Einige von uns waren sehr interessiert und setzten sich dazu. Es stellte sich heraus, dass einer der Männer ein bekannter Mathematiker namens Henry Ernest Dudeney war. Er sagte uns, dass ihn schon sehr lange Schachprobleme begeisterten. Außerdem schrieb er schon mit 13 Jahren Mathematikrätsel für die lokale Zeitung. Zu dieser Zeit war er auch unter dem Namen "Sphinx" bekannt. Seit 1893 hatte Henry Ernest Dudeney Briefkontakt mit dem amerikanischen Mathematiker Sam Loyd. Sie tauschten ihre Puzzleideen untereinander aus.

Nun wollten wir unbedingt einige der Rätsel hören und versuchen, sie zu lösen.

Wenn die Leser und Leserinnern jetzt auch Lust bekommen haben,  an den Rätseln ihr Mathematikwissen zu testen, dann wünschen wir viel Spaß dabei! 

Der Taschenrechner darf als Hilfe benutzt werden!

 

1. Division dreier Zahlen

Welche Zahl kann die Zahlen 480608, 508811 und 72317 so teilen, dass immer der gleiche Rest bleibt?

zur Lösung

2. Der Meldereiter

Ein Meldereiter musste mit seinem Pferd vom Ende einer Armeekolonne an die Spitze zum General reiten. Die Kolonne zog sich über eine Länge von 40 Meilen hin und zog um 40 Meilen vorwärts, während der Reiter vom Ende zur Spitze ritt.
Wie viele Meilen musste der Meldereiter reiten, als er anschließend wieder an das Ende der Kolonne ritt?

zur Lösung

Wir hoffen, dass Ihnen das Rätseln Spaß gemacht hat. Selbst für unsere Mathematikasse war es schwer, die Aufgaben zu lösen, und sie haben es auch nur mit Hilfe von unserer Mathematiklehrerin Frau Undeutsch geschafft.
Wir verabschiedeten uns von Henry Ernest Dudeney und verließen den Pub.

 

Barbara & Cornelia

© 2001 LFS-Köln