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Wir befanden uns im Jahre 1852 und waren mit unseren
Surfbrettern an einer Küste
Englands. Plötzlich sahen wir einen Mann, der von Papierblättern und vier Farbtöpfen
umgeben war. Wir gingen interessiert zu ihm hin, doch er
bemerkte uns erst nicht, da er
zu tief in seinen Gedanken versunken war. Als er zu uns aufblickte, fragten wir ihn, was
er da machte. Er antwortete, dass er versuche zu beweisen, dass man mit nur vier
Farben eine Landkarte ausmalen kann, ohne dass zwei benachbarte Länder mit
derselben Farbe gefüllt werden. Wir fanden dies ziemlich
kompliziert. Er meinte, dass
es nach einiger Zeit leicht wäre und stellte sich vor: sein
Name war Francis Guthrie.
Wir fragten ihn, wie er auf diese Idee gekommen war. Herr
Guthrie antwortete, dass
man normalerweise die benachbarten Länder auf einer
Landkarte in verschiedenen Farben darstellt. Er wollte
beweisen, dass man mit nur vier Farben auf einer Landkarte
die benachbarten Länder in verschiedenen Farben
darstellen kann. Wir fragten ihn, ob
wir das auch mal ausprobieren könnten. Herr Guthrie legte
uns eine Umrisskarte von
Europa vor und wir versuchten, sie mit vier Farben zu
füllen.
Hier könnt ihr es auch mal ausprobieren. Wenn ihr
auf die Karte klickt, könnt ihr
unsere Lösung sehen. |
Nachdem wir unserem Versuch beendet hatten, erzählten wir ihm ,
dass im 19.
Jahrhundert viele Mathematiker sich vergeblich bemühten zu beweisen, dass vier
Farben ausreichen, um jede beliebige Landkarte zu
färben. Im Juni 1976 bewiesen die
Mathematiker Kenneth Apple und Wolfgang Haken von der "University of Illinois"
die
Theorie endgültig. Dazu benutzten sie drei Großrechner, die 1200 Stunden im Einsatz
waren! |