Römische Zahlen Wir surften schon eine ganze Weile im Mittelmeerraum,
nicht wissend, was uns als nächstes erwarten würde, als wir endlich Land entdeckten! |
![]() |
Die römischen Zeichen und ihre Werte in arabischen Zahlen: I = 1 V =5 X = 10 L = 50 C = 100 D = 500 M= 1000 Wie die römischen Zahlen entstanden: Grundsätzlich kommen die Zeichen aus der Form der Finger zustande, mit denen man früher zählte. Also: |
I |
ist ein Finger, den man beim Zählen hochhält. |
| V | gleicht fünf Fingern (mit abgespreiztem Daumen). |
| X | ist die "Verdoppelung" von V. |
| C | ist der Anfangsbuchstabe des lateinischen Wortes "centum" (hundert). |
| L | ist die "untere Hälfte" von C. |
| M | ist der Anfangsbuchstabe des lateinischen Wortes "mille" (tausend). |
| D | ist die "rechte Hälfte"
von dem alten |
Regeln für das Lesen und Schreiben von römischen Zahlen:
Addieren mit römischen Zahlen Das Addieren mit römischen Zahlen ähnelt dem Addieren mit
arabischen Zahlen. Multiplizieren mit römischen Zahlen Wenn man zum Beispiel CXIII (113) mit XXV (25) multipliziert, rechneten die Römer früher folgendermaßen: |
| Die Römer hatten sogenannte Rechentücher, auf denen sie Steinchen oder Rechenpfennige so in Spalten sortierten, wie rechts gezeigt.Dann legten sie die erste Zahl. |
|
| Zur Multiplikation
zerlegten sie den 2.Faktor in Summanden und benutzten damit das Distributivgesetz: 113 * 25 = 113 * (10 + 10 + 5) = 113 * 10 + 113 * 10 + 113 * 5 Um mit X zu multiplizieren, wurden alle Steinchen einer Spalte verzehnfacht. |
|
| Zur Multiplikation mit V werden die Steinchen in jeder Spalte verfünffacht. |
|
| Zum Schluss werden
jeweils soviele Steine durch einen Stein in der Spalte des nächst höheren Wertes
ersetzt, dass der Wert des Ergebnisses der selbe bleibt. Das Ergebnis lautet: MMDCCCXXV (2825). |
|
Michael & Sebastian © 2001 LFS-Köln |